Warum jede IT Abteilung eine Cloud Strategie haben MUSS

Ich komme viel rum, spreche mit IT-Leitern, mit Admins und mit Geschäftsführern.
Mich verblüfft immer wieder, daß in vielen Unternehmen eine No-Cloud-Policy vorgegeben ist. Und die IT setzt diese um - bis es plötzlich zu spät ist…
 
In den vergangenen Monaten bekam ich Aufträge von Geschäftsführern, die Ihre IT bewertet haben wollten. Geschäftsführer von Unternehmen mit 50 bis 3.000 PCs, welche sich noch vor 3 Jahren nicht mit IT beschäftigen wollten… Bei ihnen herrschte das Bauchgefühl, daß die IT-Abteilung nicht mit den aktuellen Trends mithält oder sich diesen verweigert - und man vielleicht nicht bereit wäre für die aktuell anstehenden Aufgaben. Brechen wir die mir geschilderten Aufgaben mal runter:
 
• Geschäftsabläufe, durch Umstellung auf IT zu vereinfachen und zu beschleunigen
• Die vorhandenen Daten zusammenzuführen und nutzbar zu machen, um schneller bessere Entscheidungen zu treffen
• Interne und externe Zusammenarbeit zu ermöglichen bzw. zu beschleunigen
• Mobilität der Mitarbeiter sicher zu ermöglichen
 
All diese Aufgaben dienen dem Ziel, das Business zu unterstützen und sich vom Mitbewerber abzusetzen. Seien wir ehrlich: egal wie gut die internen IT-Mitarbeiter arbeiten, wie viele Ressourcen da sind - es sind sportliche Anforderungen. Ausreichende IT-Ressourcen für Spitzenzeiten zur passenden Zeit bereitzustellen, Hochverfügbarkeit zur gewährleisten, Sicherheit, Compliance u.v.m. sind Aufgaben, die zumindest in Teilen über die Cloud gut zu adressieren sind und dabei die internen Resourcen und Mitarbeiter nicht zusätzlich belasten.
 
Bei einem anderen Kunden erlebte ich dieses: Der Vertrieb installierte eine Lösung auf 6 virtuellen Servern in der Cloud. Wollte diese zur Betreuung an die lokale IT übergeben. Nach einem Aufschrei, weil gegen die "No-Cloud-Policy" verstoßen wurde, adressierte man dieses beim Vorstand. Auf die Frage des Vorstands, warum man denn nicht in Absprache mit der IT installiert hätte, kam die Antwort: "Weil das Projekt dann 3 Monate länger gedauert hätte." Das wird inhaltlich nicht mal stimmen, doch der Vorstand gab der IT mit, diese Cloud-Lösung ab sofort zu betreuen. Was für ein Gesichtsverlust für die IT im Haus! Ich kann mir bildlich vorstellen, wie nun andere Abteilungen agieren. Sie auch?
 
Beides sind heute keine Einzelfälle! In beiden Fällen fehlt Vertrauen. Vertrauen vom Chef, Vertrauen von Kollegen. Um dieses nicht nur zu halten, sondern sogar noch zu untermauern, empfehle ich, jetzt eine Cloud Strategie vorzubereiten. Welche Daten müssen wo liegen? Warum? Gibt es Gründe für eine Public Cloud Lösung? Oder warum Daten und Prozesse intern laufen müssen? Wie können Sie schnell skalieren, falls unerwartet morgen die Anforderung kommt? Wie nehmen Sie Ihre Benutzer mit? Und vor allem: wie verwalten Sie all das, ohne Ihre Mitarbeiter in der IT noch weiter zu belasten? Hierfür heißt es Antworten vorzuhalten - und diese proaktiv zu kommunizieren.
 
Dann hat der Chef nicht das schlechte Bauchgefühl. Die Kollegen gehen nicht mit einem externen Berater "mal eben" mit 6 Systemen in die Cloud. Sondern die IT hält den Expertenstatus und kann dahin steuern, wo sie es am besten unter Compliance- und Verwaltungsgesichtspunkten vorsieht.
 
Persönlich empfehle ich häufig, eine lokale private Cloud aufzubauen. Schnell und einfach z.B. mit einem Dell Hybrid Cloud System inklusive allem, was eine Private Cloud ausmacht. Und auf der anderen Seite Microsoft Azure und Office365 zu nutzen, wo es ins Konzept passt. Mit diesem Konstrukt können Sie jederzeit aus dem internen Rechenzentrum über die Cloud wachsen - oder aber auch bei veränderter Sachlage Ihre Server und Daten schnell zurückmigrieren! Das gibt Ihrem Unternehmen Sicherheit. Das schafft Vertrauen. Das schafft Wachstum!
 
Wie denken Sie hierüber? Diskutieren Sie mit mir. Sprechen Sie mich gerne persönlich an. Gerne helfen wir Ihnen, bei Ihrem Weg in die Cloud - egal, ob Private, Hybrid oder Public!